Du willst im Eiswasser schwimmen, nicht nur darin baden.Dann lerne es von jemandem, der es jeden Tag tut.

Deine ersten Meter im Eiswasser ist mein Grundlagenkurs für das Eisschwimmen. Er ist für alle, die ganz neu beginnen und für alle, die die Kälte vom Eisbaden längst kennen und nun endlich ins Schwimmen kommen wollen.

Seit mehr als zweitausend Tagen schwimme ich jeden einzelnen Tag draußen, ohne Unterbrechung, im Sommer wie im Winter.

Bekannt aus

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Warum überhaupt im Eis schwimmen?

Weil sich draußen, wenn du schwimmst, etwas öffnet, das sich vom Ufer aus nicht einmal erahnen lässt. Du löst dich vom Steg, das Wasser trägt dich und mit jedem Zug wird es stiller um dich herum. Die Gedanken, die dich eben noch beschäftigt haben, bleiben am Ufer zurück und es gibt nur noch deinen Atem, deine Bewegung und einen See, der im Winter fast immer dir allein gehört.

Wenn du danach aus dem Wasser steigst, brennt die Haut, die Hände sind langsam und trotzdem bist du so wach und so ruhig wie selten. Den Rest des Tages trägst du etwas mit dir herum, das schwer zu erklären ist: ‚Eine Klarheit, eine stille Zufriedenheit und das Wissen, heute etwas getan zu haben, das die meisten Menschen sich nicht einmal vorstellen mögen.

Und plötzlich ist der Winter nicht mehr die Jahreszeit, die du irgendwie überstehen musst. Er wird zu deiner Zeit.

Nur: Diese Welt öffnet sich nicht, solange du im Wasser stehst und die Sekunden zählst. Sie öffnet sich, sobald du schwimmst.

Zwei Ausgangspunkte, dieselbe Lücke

Vielleicht stehst du ganz am Anfang. Du willst diesen Winter ins Eiswasser und zwar zum Schwimmen, doch alles, was du dazu findest, handelt vom Eisbaden: Atemübungen in der Tonne, Minuten im Wasser, kalte Duschen. Wie man im Eiswasser tatsächlich schwimmt, erklärt dir niemand.

Vielleicht kennst du die Kälte aber auch längst. Du gehst seit einiger Zeit ins Eiswasser und bleibst darin ruhig, solange du stillhältst. Sobald du jedoch losschwimmen willst, verändert sich alles: Der Atem wird schnell, die Züge werden hastig und nach wenigen Metern stehst du wieder.

Beide Wege führen an dieselbe Stelle. Beim Eisbaden lernst du, still zu halten, beim Eisschwimmen musst du dich in der Kälte bewegen, atmen und orientieren und das eine bereitet dich nicht auf das andere vor.

Warum Ausprobieren und Faustregeln dich nicht weiterbringen

Wer sich einfach hineinwirft und losschwimmt, schwimmt gegen den eigenen Körper. Die ersten Sekunden im Eiswasser lösen einen Reflex aus, gegen den kein Wille ankommt und wer ihn übergeht, übt genau die verkrampfte, hektische Bewegung ein, die das Schwimmen später so schwer macht. So vergehen ganze Winter mit ein paar Armzügen, die sich nach Mut anfühlen und doch nicht weiterführen.

Allgemeines Wissen über Kälte ist heute in Sekunden abrufbar und es klingt überall gleich. Da heißt es, ein Grad Wassertemperatur entspreche einer Minute im Wasser, Gewöhnung wird mit Anpassung verwechselt, niemals allein und Zittern gilt als Beweis, dass man etwas geleistet hat. Solche Regeln lassen sich gut merken, im Wasser aber helfen sie dir nicht, weil sie nichts über dich wissen.

Was dir fehlt, ist kein weiterer Tipp, sondern ein Verständnis, das trägt, wenn es kalt wird und ein Weg, der dich Schritt für Schritt ins Schwimmen führt.

Von wem du lernst

Ich schwimme in der Havel, seit sieben Wintern auch im Eis. Ich schwimme allein und alles, was du in diesem Kurs lernst, habe ich an meinem eigenen Körper erprobt, verworfen, verfeinert und wieder erprobt, an guten Tagen ebenso wie an den bitteren.

Dieser Kurs ist kein Sammelsurium dessen, was man über Kälte eben so liest. Er ist mein Wissen, geordnet mit der Sorgfalt von jemandem, der nach einem akademischen Studium über dreißig Jahre lang Erwachsene unterrichtet hat und genau weiß, wie Wissen aufgebaut sein muss, damit man es im entscheidenden Moment auch anwenden kann. Mein Fünf-Stufen-Modell habe ich aus dieser Praxis entwickelt und du findest es nirgendwo sonst.

Ich erkläre dir nicht, wie Eisschwimmen angeblich funktioniert. Ich zeige dir, wie ich es mache und warum; damit du es danach selbst kannst.

Was mir Menschen schreiben, die diesen Schritt gegangen sind

„Ich kenne viele Workbooks, in denen viel Luft ist und wenig Stoff. Bei dir ist alles wertvoll. Sonst würde ich mich gar nicht trauen, aber weil du das so genau beschrieben und auch gewarnt hast, traut man sich damit ins Eiswasser.“
„Damit kann man sich wirklich ins Wasser trauen. Du hast es Schritt für Schritt so detailliert ausformuliert, dass ein Anfänger damit wirklich zurechtkommt. Man merkt, dass du vom Fach bist.“
„Ich kann scheinbar Unmögliches schaffen. Der Schlüssel ist das schrittweise Vorgehen und die genaue Beschreibung, was zu tun ist. Danke für ein erstklassiges Material.“
„Durch das Wissen habe ich eine viel größere Sicherheit darüber, was ich tue und was ich mir zutrauen kann. Ich bin vorher nie mehr als 500 m geschwommen. Nun schaffe ich auch 800.“
„Danke für den Kurs. Ich habe beim Schwimmen nicht einen Gedanken daran verschwendet, ob es zu weit raus ist oder zu kalt. Ich habe einfach das Schwimmen im Bergsee genossen.“

Was du bekommst

Zuerst verstehst du, was die Kälte mit dir macht, vom ersten Atemzug über Hände und Füße bis zum Zittern und Aufwärmen danach und worin sich Gewöhnung von echter Anpassung unterscheidet. Dann gehst du ins Wasser: Du lernst, wie du dich vorbereitest, wie ich selbst ins Eiswasser gehe und woran du erkennst, dass du richtig im Eis schwimmst. Und falls du im Wasser nicht in die Bewegung kommst, führt dich mein Fünf-Stufen-Modell Schritt für Schritt dorthin. Dazu zeige ich dir die typischen Hürden beim Eisschwimmen und wie du sie überwindest.

Alle Lektionen kannst du dir anschauen und nachlesen. Zu jedem Modul gibt es ein Workbook, auf deiner Start- und deiner Endkarte hältst du deinen eigenen Weg fest und ein Wissenscheck zeigt dir am Ende, ob das Wichtigste sitzt. Du arbeitest in deinem Tempo und behältst den Zugang dauerhaft.

Das ist alles drin

  • 4 Module mit 15 Lektionen als Video und zum Nachlesen als PDF
  • 5 Workbooks: eines zu jedem Modul und eine Zusammenfassung
  • Deine Startkarte und deine Endkarte, auf denen du deinen eigenen Weg festhältst
  • Die Stufenkarte zu meinem Fünf-Stufen-Modell
  • Die Ausrüstungscheckliste
  • Einen Wissenscheck zum Abschluss
  • Dauerhaften Zugang, du lernst in deinem eigenen Tempo

Für wen dieser Kurs gemacht ist

Für dich

Für dich, wenn du im Eiswasser schwimmen willst und es von Grund auf richtig lernen möchtest, ganz gleich, ob du noch nie im kalten Wasser warst oder schon manchen Winter eisgebadet hast.

Nicht für dich

Nicht für dich, wenn du beim Eisbaden bleiben möchtest oder mit Neoprenhandschuhen und Neoprenhaube ins Wasser gehen willst. Hier lernst du, dich an die Kälte zu gewöhnen, statt dich gegen sie abzuschirmen.

Dein Einstieg ins Eisschwimmen

97 Euroeinmalig

Du erhältst sofort nach dem Kauf Zugang.

Wenn du danach einen ganzen Winter mit mir gehen möchtest, findest du das in meinem begleiteten Winterprogramm. Entscheidest du dich innerhalb eines Jahres dafür, rechne ich dir den Preis dieses Kurses vollständig an.

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.

Häufige Fragen

Ist das ein Online-Kurs oder muss ich dafür nach Potsdam kommen?
Es ist ein reiner Online-Kurs. Du schaust dir die Lektionen an, wann und wo du möchtest, arbeitest sie in deinem eigenen Tempo durch und gehst an deinem eigenen Gewässer ins Wasser. Nach Potsdam musst du dafür nicht kommen.
Werde ich von dir begleitet?
Nein. Du arbeitest den Kurs allein durch. Genau darin liegt seine Stärke, denn er gibt dir alles an die Hand, um deine Entscheidungen im Wasser selbst zu treffen. Eine persönliche Begleitung durch einen ganzen Winter biete ich in meinen weiterführenden Kursen an.
Ich war noch nie im kalten Wasser. Kann ich trotzdem einsteigen?
Ja. Du musst nicht erst monatelang eisbaden, bevor du mit dem Eisschwimmen beginnst. Der Kurs setzt genau dort an, wo du heute stehst.
Ich bade seit Jahren im Eis. Ist der Kurs dann überhaupt etwas für mich?
Gerade dann. Deine Kälteerfahrung ist ein guter Boden. Sie bringt dich aber nicht von selbst ins Schwimmen, denn im Eisbad lernst du stillzuhalten, während du dich beim Eisschwimmen in der Kälte bewegen musst.
Darf ich Neopren tragen?
Nein, weder Anzug noch Handschuhe, Socken oder Haube. In diesem Kurs lernst du, dich an die Kälte zu gewöhnen, statt dich gegen sie abzuschirmen. Neopren schützt deinen Körper genau dort, wo er die Kälte kennenlernen soll. Was du wirklich brauchst, findest du auf der Ausrüstungscheckliste im Kurs: Badeanzug oder Badehose, dazu Badekappe und Schwimmbrille, wenn du möchtest.
Ist es jetzt nicht zu spät, um anzufangen?
Nein. Die Vorstellung, man müsse im Spätsommer beginnen und die Abkühlung Woche für Woche mitgehen, hält sich hartnäckig. Sie stimmt aber nicht. Du kannst jederzeit mit dem Eisschwimmen anfangen, denn jeder Zeitpunkt hat seine Vorzüge und seine Herausforderungen. Wer im März beginnt, schwimmt dem Frühling entgegen.
Reicht es, wenn ich nur Brust schwimme?
Vollkommen. Brust ist die Königin im Eiswasser. Im Kurs erfährst du, warum.
Wie viel Zeit muss ich einplanen?
Die Lektionen arbeitest du in deinem eigenen Tempo durch. Entscheidend ist ohnehin nicht die Zeit vor dem Bildschirm, sondern dass du das Gelernte an deinem Gewässer umsetzt.
Ist Eisschwimmen nicht gefährlich?
Kaltes Wasser verlangt Respekt. Deshalb verstehst du im Kurs zuerst, was die Kälte mit dir macht, bevor du hineingehst. Bei Vorerkrankungen oder gesundheitlichen Unsicherheiten klärst du vorher ärztlich ab, ob Eisschwimmen für dich geeignet ist.

Zum Schluss

Die meisten bleiben im Eiswasser stehen und fragen sich, wie es wohl wäre, darin zu schwimmen. Diesen Winter kannst du es wissen.

Ich bin Rettungsschwimmerin, habe die Ausbildung zum Ice Swim Instructor des Deutschen Schwimm-Verbands absolviert und an der Humboldt-Universität zu Berlin gelehrt.